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Festhypothek oder SARON – Vergleich

Was kostet Festhypothek oder SARON bei meinen Zinsszenarien?

Ein einzelner Anfangszins reicht für einen Vergleich mit einer variablen Finanzierung nicht aus. Dieses Werkzeug stellt einem konstanten Festzins eine selbst gewählte Folge jährlicher Referenzzinsen gegenüber. Es zeigt die Kostenwirkung deines Szenarios und liefert keine Prognose.

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Festhypothek oder SARON vergleichen: Der Zinsverlauf entscheidet mit

SARON-Modellzins je JahrMaximum aus Referenzzins und Floor + Marge
JahreszinskostenAnfangsschuld des Jahres × Modellzins
Kostenvorteil SARONFestzinskosten minus Kosten des selbst gewählten Szenarios

Die Eingaben für deinen Szenariovergleich

Trage die Hypothek, den konstant angenommenen Festzins, die SARON-Marge und eine Untergrenze für den Referenzzins ein. Wähle die Anzahl der Jahre und gib genau einen Referenzzins pro Jahr an, getrennt durch Semikolon. Verwende in dieser mehrzeiligen Eingabe einen Dezimalpunkt, etwa 1.5. Die Jahresamortisation ist in beiden Varianten identisch und wird jeweils am Jahresende berücksichtigt.

Wie setzt sich der SARON-Modellzins zusammen?

Für jedes Jahr wird der höhere Wert aus eingegebenem Referenzzins und Floor gewählt. Danach wird die Marge als Prozentpunktaufschlag addiert. Beispiel: Ein Referenzzins von 1 % und eine Marge von 0.8 Prozentpunkten ergeben ohne höheren Floor einen Modellzins von 1.8 %. Das ist ein vereinfachtes Jahresmodell. Ein tägliches Compounding, genaue Abrechnungsperioden oder individuelle Produktbedingungen werden nicht vollständig nachgebildet.

Festzins und variables Szenario auf derselben Schuld vergleichen

Die Zinsen werden pro Jahr auf die jeweilige Anfangsschuld gerechnet. Weil beide Varianten dieselbe Amortisation erhalten, ist ihre Schuldentwicklung gleich. Der Festzins bleibt unverändert, der variable Modellzins folgt deiner eingegebenen Jahresfolge. Die kumulierten Zinskosten werden in der Grafik gegenübergestellt. Ein positiver Kostenvorteil bedeutet, dass das SARON-Szenario weniger kostet; ein negativer Wert bedeutet höhere Kosten im Szenario.

Beispiel: Eine wechselnde Referenzzinsfolge

Bei CHF 750'000.– Hypothek, 2 % Festzins, CHF 6'000.– jährlicher Amortisation und fünf Jahren Laufzeit entstehen CHF 73'800.– Festzinskosten. Für die Referenzzinsfolge 1; 1.5; 2; 1.5; 1 mit 0.8 Prozentpunkten Marge und einem Floor von 0 % ergeben sich CHF 81'180.– Modellkosten. Die Festvariante kostet in diesem Beispiel CHF 7'380.– weniger. Würde der Referenzzins stattdessen durchgehend bei 1 % bleiben, läge das SARON-Szenario unter denselben anderen Annahmen bei CHF 66'420.– und damit CHF 7'380.– günstiger als die Festvariante.

Was sagt der Vergleich über Sicherheit und Planbarkeit?

Der Rechner bewertet Kosten für vorgegebene Verläufe, nicht die Wahrscheinlichkeit dieser Verläufe. UBS beschreibt den Unterschied zwischen einer festen Verzinsung für die vereinbarte Laufzeit und einer variablen SARON-Finanzierung. Für deine Planung solltest du neben einem günstigen Szenario auch eine höhere oder länger anhaltende Zinsbelastung prüfen. Eine hohe Flexibilität oder eine bestimmte Kündigungsregel wird aus den Eingaben nicht automatisch zugesagt.

Grenzen des Jahresmodells

Es werden keine aktuellen SARON-Daten abgerufen und keine Prognosen erstellt. Gebühren, Steuern, Wechselkosten und genaue Vertragsklauseln fehlen. Die Referenzzins-Eingabe akzeptiert in diesem Werkzeug nicht negative Jahreswerte; negative Referenzzinsverläufe sind damit nicht abgebildet. Der gewählte Floor und die Marge ersetzen keine Prüfung der konkreten Offerte.

Häufige Fragen

Ist die eingegebene Zinsfolge eine Prognose?

Nein. Sie ist ein von dir gewähltes Szenario. Der Rechner sagt nicht voraus, wie sich SARON oder andere Marktzinsen entwickeln.

Warum muss ich einen Wert für jedes Jahr eingeben?

Die variable Modellverzinsung wird für jedes einzelne Jahr aus dieser Folge bestimmt. Die Anzahl der Angaben muss deshalb genau zur gewählten Laufzeit passen.

Wie werden Marge und Floor berücksichtigt?

Zuerst wird die Untergrenze auf den Referenzzins angewandt. Anschliessend kommt die Marge als Aufschlag in Prozentpunkten hinzu.

Rechnet das Werkzeug SARON taggenau ab?

Nein. Es verwendet selbst gewählte jährliche Referenzwerte und ein Jahresmodell. Es ist keine Kopie einer tatsächlichen täglichen SARON- oder vertraglichen Abrechnung.

Kann ich negative Referenzzinsen eingeben?

In dieser Modellfassung nicht. Die Referenzzinsfolge und der Floor müssen nicht negativ sein. Das ist eine Eingabegrenze und keine Aussage über mögliche Marktentwicklungen.

Werden Gebühren für den Produktwechsel berücksichtigt?

Nein. Solche Kosten werden nicht automatisch ermittelt und sind in den gezeigten reinen Zinskosten nicht enthalten.

Modell, Quellen und Grenzen

Die Formeln und Beispiele beschreiben das hier verwendete Rechenmodell. Alle Zins-, Rendite- und Steuerwerte sind eigene Szenarioannahmen, keine aktuellen Angebote oder individuell geprüften Ansätze. Intern wird genauer gerechnet als auf der gerundeten Anzeige. Die Auswertung ersetzt keine Vertrags-, Finanzierungs-, Steuer- oder Anlageprüfung.

Weiterführende Begriffe: UBS zu Hypothekenformen. Die Quelle dient als Hintergrund; unsere frei gewählten Beispielwerte sind keine Konditionen des genannten Anbieters.

Rechenmodell und Redaktion: 26. Oktober 2026. Unabhängige Orientierung ohne Gewähr oder Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit.